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Asana des Monats: Trikonasana – das Dreieck

Mit dem Kalendermonat Juni nähert sich auch der Sommer. Und was gibt es Schöneres, als mit viel Ausgeglichenheit in den Sommer zu starten? Dafür möchten wir euch unser Asana des Monats vorstellen: Trikonasana. Das Dreieck.

  • Hergeleitet aus dem Sanskrit steht Tri für Drei und Kona für Eck. Somit Trikonasana, das Dreieck.
  • Es steht für Stabilität, Ausgeglichenheit und Ankommen, da alle 3 Linien und Enden miteinander verbunden sind und sich gegenseitig stützen.
Trikonasana_Anleitung_Yogaposition Asana des Monats: Trikonasana - das Dreieck

Anleitung

Um in das Trikonasana zu kommen und mit deiner sommerlichen Ausgeglichenheit zu beginnen, stellst du dich zuerst am Besten hüftbreit in die Mitte deiner Matte und kommst in eine Grätsche. Hier darfst du dich ruhig trauen, die Grätsche nicht zu klein zu machen. Ideal wäre, wenn deine ausgestreckten Hände über deine Sprunggelenke ragen.

Dann drehst du zuerst den linken Fuß nach außen, so dass die Zehen nach vorne zeigen und drehst den rechten Fuß circa 30 Grad in die gleiche Richtung nach innen. Somit wird dein Knie geschützt. Die Kniescheibe des rechten Fußes zeigt also leicht in die Richtung des linken Beines. Achte darauf, dass deine linke Ferse in einer Linie mit dem Bogen zwischen Fußballen und Ferse des rechten Fußes ist. Deine Hüfte bleibt allerdings mittig ausgerichtet, sie dreht sich also so wenig wie möglich mit den Füßen mit.

Dann nimmst du deine Arme auf Schulterhöhe zur Seite, die Beine sind aktiv und gestreckt, die Fußflächen stabil in der Matte, die Kniescheiben zieh nach oben, die Handflächen zeigen nach unten. Und jetzt stellst du dir vor, es würde dich jemand bei deinen Fingerspitzen nehmen und sanft nach links ziehen. Der Oberkörper bewegt sich soweit nach rechts, bis du sozusagen anstehst, dann kippst du langsam nach unten ab und greifst deinen Knöchel von außen. Der andere Arm geht gestreckt nach oben Richtung Himmel, die beiden Arme bilden eine Linie. Solltest du deinen Knöchel noch nicht erreichen, nimmst du einfach dein Schienbein. Nur nicht das Knie, das wollen wir wie immer gut schützen.

Richtung Himmel

Nun darfst du mit diesem Griff richtig nach oben ziehen. Hiermit erreichst du die Rotation des Brustkorbes nach oben und leicht nach hinten. Dein Brustbein möchte Richtung Himmel schauen. Die Hüfte bleibt so gut es geht im Zentrum, indem du den linken Oberschenkel nach außen rotierst und der rechten Hüfte den Raum schaffst, um auf einer Linie mit Bein und äußerem Brustkorb zu bleiben.

Lass die Energie fließen

Es entsteht nicht nur bildlich ein Dreieck, sondern du kannst dir auch die Energie vorstellen, die wie in einem Dreieck durch deinen Körper fließt. Halte das Trikonasana für 5 Atemzüge und komm wieder mit gestreckten Armen nach oben, lasse deine Füße wieder nach vorne zeigen und führe das Dreieck auf die andere Seite aus. Somit erhältst du auch das Gleichgewicht in deinem Körper.

Erdung, Gleichgewicht und Stabilität

Während des Asanas ist eine Dehnung in der Hüfte, vor allem an den seitlichen Flanken, deutlich und sehr angenehm zu spüren. Der Brustkorb öffnet sich, der Rücken wird gestreckt, die Schultern geöffnet. Deine Wirbelsäule wird gestärkt, die inneren Organe massiert und der Gleichgewichtssinn trainiert. Neben den körperlichen Aspekten, werden auch die geistigen nicht vernachlässigt, denn es sorgt für Erdung, Gleichgewicht und Stabilität.

Ob nach einem anstrengenden Tag, für den Start in den Tag oder einfach zwischendurch, das Trikonasana stärkt dich in jeder Yoga Stunde, Lebenslage und Tagesverfassung und das nicht nur im Kalendermonat Juni.

Autorin:
Eva Sekira 
Yoga Alliance zertifizierte Yogalehrerin bei Luna Alignment Yoga
Yoga Teacher & Teacher Trainer